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Artikel zur Grafologie, ohne Vorkenntnisse verständlich

Diese Beiträge befassen sich mit allgemeinen Themen rund um Handschrift, Persönlichkeit, Schreiben und Grafologie. Sie wurden von den Autorinnen und Autoren - in Einzelfällen von den Verlagen - freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Sämtliche Rechte, insbesondere das Copyright, bleiben bei den Autorinnen und Autoren bzw. bei deren Rechtsnachfolgern.

Weiterführende Themen

Publikationen über wichtige Persönlichkeiten aus Kultur und Geschichte sind unter Historische Handschriftenforschung speziell aufgeführt.
Forschungsbeiträge finden Sie auf dieser Site ebenso wie ein Literaturverzeichnis.

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Die Redaktion nimmt gerne Vorschläge zu fachlich fundierten und verständlich formulierten Texten entgegen.

Themenübersicht

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Abstracts der Artikel

Computer liest historische Handschriften

Dr. Christian Flatz

Handschriften sind so individuell wie Menschen. Dennoch sind Computer heute in der Lage, auch historische Handschriften automatisch zu entschlüsseln.

Ein neues, von der Universität Innsbruck koordiniertes EU-Projekt will diese Technologie nun der Wissenschaftsgemeinde, interessierten Archiven und der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und damit gleichzeitig die eingesetzten Computeralgorithmen weiter verbessern. Wer sich schwer tut, einen in Kurrentschrift verfassten Brief seines Großvaters zu entziffern, der könnte bald digitale Unterstützung erhalten.

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Universität Innsbruck,
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
25. August 2015

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Zwischen Hirn und Hand

Thomas Chorherr

Handschrift: Eine Fertigkeit im Ausgedinge? Oder der Schlüssel, der uns die Tür zum freien Denken öffnet? Von der Lust, mit der Hand zu schreiben im Zeitalter von E-Mail, Facebook, SMS.

Der Autor hat ein Heft vor sich und erzählt, wie er nach einer Gehirnblutung wieder schreiben gelernt hat. In krakeligen Buchstaben steht sein Name. Chorherr, genau so krakelig geschrieben. Und dann ein ganzer Satz: "Jetzt habe ich die Zeitungen bekommen." Die Buchstaben sind windschief undeutlich, aber immerhin zu entziffern. Geübt, wie man merkt. Der nächste Satz freilich macht mich schlucken. Er ist ebenso krakelig und windschief wie mein Name, der davor steht:"Ich möchte wieder gesund sein." Wie ein Hohn liest sich dann die nächste Inschrift: "Prof. Dr. Thomas Chorherr".

Es folgen Überlegungen zum Schreiben von Hand, Situationen, in welchen Papier und Bleistift nicht zu ersetzten sind. Ein lesenswerter Essay!

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Die Presse,
11. Juli 2014

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The influence of implicit motives and graphological variables on learning variables.

N. Gruber und L. Kreuzpointner

In dieser Studie betrachten die beiden Autoren Graphologie als eine Art implizites Messverfahren (ähnlich dem TAT). Daher untersuchten wir den Zusammenhang zwischen graphologischen Variablen und dem TAT und wie beide Lernvariablen (Lernzeit, Lernverhalten, Aufgabenwahlverhalten, etc.) vorhersagen können. Sie fanden heraus, dass sich implizite Motive in der Handschrift finden lassen und darüber hinaus auch die Handschrift unabhängig von impliziten Motiven einen Einfluss auf das Lernverhalten zeigt.
Die Studie ist Open-Access, frei verfügbar.

In englischer Sprache.

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Psychology, 6, 1478-1485

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What's Lost as Handwriting Fades

Maria Konnikova

Ein ausgesprochen interessanter Artikel in der New York Times. Es werden die Zusammenhänge zwischen Schreiben von Hand und Hirnleistungen erörtert anhand von neurologischen Untersuchungen. Aussagekräftige Illustrationen.

In englischer Sprache

Zum Artikelbeginn
Der ganze Artikel in Originalsprache

New York Times 2. Juni 2014



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Veränderungen in der Handschrift bei der Parkinsonkrankheit an Hand von sechs Beispielen

Max Schreier und Robert Bollschweiler

In dieser sorgfältig angelegten Studie gelingt es den Autoren, einige krankheitsspezifische Veränderungen der grafologischen Merkmale aufzuzeigen. Daneben gibt es auch Schriftmerkmale, die durch den Verlauf der Parkinsonkrankheit wenig oder gar nicht tangiert werden.

Die Arbeit ist mit zahlreichen Schriftbeispielen illustriert.

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Erschienen im Schweizerischen Medizin-Forum, Heft 12/2014



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Berühmte Fälle aus der Geschichte der gerichtlichen Schriftvergleichung

Dr. Walter Brandner

Die Fälschung von Schriften und Dokumenten ist so alt wie die Menschen schreiben. Bereits im Altertum, im Mittelalter wie auch heute waren und sind Schriftfälschungen ein beliebtes Instrument um Vorteile zu erlangen, etwa über eine erschlichene Erbschaft oder den Verkauf von Tagebüchern berühmter Personen.

Diese Publikation enthält Teile eines Vortrages, den der Autor am Deutschen Graphologentag in München am 19. Oktober 2007 gehalten hat.
Der Vortrag befasste sich auch mit den gefälschten Tagebüchern Hitlers. Dieser Teil wurde in GraphologieNews veröffentlicht und kann daher an dieser Stelle nicht erscheinen.

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Für die Publikation auf dieser Website freundlicherweise freigegebenes Manuskript mit Illustrationen

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Die Schrift im Kopf

Gerhard Brenner

Der Klagenfurter Polizist Theo Kelz, Opfer eines Briefbombenattentäters, lernte nach dem Verlust seiner Hände wieder zu schreiben, nachdem ihm fremde Hände transplantiert worden waren.

Der Beitrag zeigt eindrücklich, dass das Schreiben vom Hirn aus gesteuert ist: die Bilder mit der Handschrift von Theo Kelz vor dem Unfall, nach dem Unfall mit Prothese und schliesslich mit der transplantierten Hand sprechen für sich.

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Erschienen in:
Öffentliche Sicherheit
3-4/13

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Interview mit Dr. Urs Imoberdorf zum Thema "Handschrift - Biographie - Identität"

Der bekannte Graphologe und Psychologe gestaltete eine Vortragsreihe an der Hochschule St. Gallen rund um das Thema Handschrift und Identität.

In einem Gespräch kommt er auf die Zusammenhänge zwischen Handschrift, Biographie und Identität zu sprechen und Illustriert seine Aussagen mit Schriften von Joan Mirò, Gottlieb Duttweiler, Albert Einstein und anderen.

Zum Interview

Beiblatt zum Gespräch

Focus
St. Galler Tagblatt
4. November 2014

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Grafologie - nützlich, aber auch wissenschaftlich?

Christian Katz

Die verschiedenen Merkmale der Handschrift lassen zuverlässige Rückschlüsse auf Persönlichkeitsaspekte wie Antriebsstruktur, Vitalität, kognitive Strukturen, Leistungsverhalten, soziale Kompetenzen und psychische Stabilität zu.
Der Arbeits- und Organisationspsychologe Christian Katz zeigt die Vorzüge der Methode auf. Zudem geht der auch der Frage nach, was es mit der kontrovers diskutierten Wissenschaftlichkeit der Methode auf sich hat und zeigt auf, dass "Wissenschaft" per se nicht einfach objektiv ist.

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in: KMU-Magazin Nr. 3, März 2014

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Ist das schriftpsychologische Verfahren seriös?

Hanspeter Küng

Reflexionen über Methode und Anwendung sowie die Rolle der Schriftpsychologie im Umfeld der Personalauswahl und gründliche Auseinandersetzung mit den Vorwürfen, das Verfahren sei nicht wissenschaftlich validiert.
Im Laufe des Artikels befasst sich der Autor auch mit philosophischen Aspekten von Parmenides bis Martin Heidegger, den er zitiert: "Wissenschaft denkt nicht".

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in: Zeitschrift für Schriftpsychologie und Schriftvergleichung, 69. Jg. Nr. 3-4, 2005

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Computersysteme für Graphologie

Yury Chernov

Es gibt eine ganze Reihe von Software, welche für die Graphologie entwickelt worden sind. Verschiedene Ansätze werden in diesem einfach und gut verständlich formulierten Artikel kurz präsentiert und kommentiert, ihre Vorteile und ihre Schwächen aufgelistet.
In diesem Artikel systematisiert der Autor die graphologische Methode und entsprechende Computerprogramme.
Er unterscheidet zwischen Programmen, welche die Graphologie unterstützen und solchen, die zusätzliche Aspekte des Schreibens untersuchen.
Zur ersten Gruppe gehört Software, welche die Graphologie modelliert. Hierzu werden je zwei Programme aus der Schweiz und aus den USA kurz vorgestellt, ebenso je eines aus Italien und eines aus Spanien. Ein anderer Ansatz ist die Handschrift-Bilderanalyse. Interessant sind die 1982 so benannten Graphonomics, worunter ein "interdisziplinärer Bereich, der den Schreibprozess erforscht" zu verstehen ist. Schliesslich gehört dazu die statistische Analyse, in welcher Gesetzmässigkeiten der Handschrift erforscht werden. Insbesondere dieser Bereich ist für die Validierung der Graphologie notwendig.
Zur zweiten Gruppe gehören Programme zur Texterkennung sowie solche, die zur Identifizierung von Unterschriften verwendet werden.

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in: Bulletin SGG Nr. 95, Mai 2013 (1. Teil)
und
Bulletin SGG Nr. 97, September 2013 (2. Teil)

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Graphologische Methoden der Schriftbeschreibung

Oskar Lockowandt

Abdruck eines Vortrages, den der Autor vor Nicht-Graphologen gehalten hat.
In gut verständlicher Weise macht er transparent, welche Aspekte bei der Beschreibung einer Handschrift zu beachten sind. Zudem präsentiert er eine übersichtliche und praktikable Methode, Handschriften zu beschreiben und zeigt damit auf, dass sehr wohl wissenschaftliche Kriterien berücksichtigt werden.

Hinweis: Die im Text erwähnte Figur 4 steht als separates Dokument zur Verfügung.

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in: Zeitschrift für Menschenkunde
Jg. 55, Heft 1, 1991

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Psychologie des persönlichen Ausdrucks

Rudolf Knüsel

Wir drücken unsere Persönlichkeit auf vielfältige Weise aus. Neben der Handschrift senden wir Signale an unsere Umwelt, teilweise gewollt und teilweise auch unbewusst. Der Untertitel dieser interessanten Publikation heisst denn auch folgerichtig Ich bin, wie ich mich bewege, mich pflege, mich kleide.
Über das interessanten Buch schrieb Dr. Rudolf Knüsel eine Rezension. Sein Fazit: Markus Furrers Buch eignet sich sowohl für praktizierende Psychologen und Psychologinnen als auch für psychologisch interessierte Laien, denen es einen Weg aufzeigt, Mitmenschen, aber auch sich selbst, besser zu verstehen.

Die Neue Grundschrift als Phänomen des Zeitgeistes

Christa Hagenmeyer

In Deutschland und in der Schweiz wird darüber diskutiert, ob in der Schule eine neue Grundschrift vermittelt werden soll. Da wie dort sind die Reaktionen heftig.
Medien und Leserbriefschreibende diskutieren hitzig - es wird tendenziell der Verlust eines Kulturgutes gesehen, gegen den angekämpft werden müsse.
Die Autorin sieht die neue Normschrift als Ausdruck des vorherrschenden Zeitgeistes und geht in diesem Beitrag der Frage nach, wie denn der Zeitgeist das Schreiben in früheren Zeiten beeinflusst hat.
Ein sachlich fundierter Artikel der nach einer "Tour d'horizon" über Schreibstile von früher der Frage nachgeht, was denn diese neue Grundschrift über unsere Zeit aussagt.

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in: Angewandte Graphologie und Persönlichkeitsdiagnostik
Jg. 60, Heft 2,
August 2012,

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Computergestützte Graphologie

Yury Chernov

Die graphologische Interpretation einer Handschrift ist sehr komplex und anspruchsvoll. Rein Handwerkliches (Protokollieren der zu beobachtenden Merkmale in Bezug auf Häufigkeit und Ausprägung) verbindet sich mit Gesamteindrücken (z. B. Druckgebung, Schreibgeschwindigkeit). Hinzu kommen zwingend fundierte Kenntnisse von psychologischen Zusammenhängen sowie - last but not least - das Wissen um die persönlichen Präferenzen als Graphologin oder Graphologe. Diese Aspekte auf einen Nenner zu bringen ist sehr anspruchsvoll, neben viel Fachwissen sind differenzierte Wahrnehmung und die Fähigkeit, auf die Persönlichkeit des Schreibers/der Schreiberin zu fokussieren unabdingbar. So gesehen gleicht die Arbeit von Graphologinnen und Graphologen jener eines Hausarztes: Neben viel Hintergrundwissen ist die Fähigkeit, alles mit Hilfe einer gehörigen Portion Intuition und Empathie auf die jeweils aktuelle Situation zu beziehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen unabdingbar.
Der Mathematiker und Informatiker Yury Chernov zeigt in dieser Arbeit auf, inwieweit der Einsatz von Computerprogrammen hilfreich ist und vor allem, wie mittels der Computerisierung die Validität der graphologischen Methode erforscht werden kann.

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in: Graphologie-news.net  
Nov./Dez. 2012,

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Die Handschriftanalyse als Führungsinstrument

Marie Anne Nauer

In diesem Aufsatz zeigt M.A. Nauer anhand eines praktischen Beispiels für jede und jeden nachvollziehbar auf, wie im Zusammenhang mit einer Neustrukturierung zentrale Fragen für die optimale Stellenbesetzung beantwortet werden konnten Dank des Einsatzes der Handschriftanalyse. Es ging um die Besetzung von Führungspositionen, bei welchen bekanntlich die sogenannten Softskills eine zentrale Rolle spielen.
Lesen Sie den informativen Artikel und erfahren Sie, wie die Schriftanalyse viele Themen auf den Tisch bringen und differenziert ausleuchten konnte.

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in: scriptura,  
5. Jahrgang 2012,
S. 61-63

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Verdrängt das Notebook die Handschrift?

Robert Bollschweiler

Immer wieder wird die Feststellung vorgebracht, dass heutzutage kaum mehr jemand von Hand schreibe. Das trifft natürlich zu, wir alle benutzen mehr oder weniger intensiv die modernen Kommunikationsmittel, auch die schriftlichen. Ist diese Feststellung ein Argument gegen die Grafologie? Wie gross ist der tatsächliche Einfluss der veränderten Gewohnheiten auf die Handschrift und die Handschriftanalyse?
Der Autor präsentiert in diesem Beitrag eine Statistik aus seiner zehnjährigen Mitarbeit in einem Assessment- und Development-Center in Luzern.
Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie den aufschlussreichen Artikel mit seinen zahlreichen Illustrationen.

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in: Bulletin SGG Nr. 87,
Januar 2012

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Die Rückkehr der Grafologie

Daniela Niederberger

In vielen Firmen vertrauen Personalchefs wieder auf die Aussagekraft der Handschrift. Hokuspokus? Nein, eine Schriftanalyse sei viel günstiger als aufwendige Assessments - und genau so aussagekräftig.
Den aufschlussreichen Artikel aus der WELTWOCHE vom 8. Oktober 2011 dürfen wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.

DIE WELTWOCHE
Nr. 40.11
vom 8. Oktober 2011

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Vergleich der Beurteilungen einer Alterspatientin durch sechs Grapholog(inn)en und eine Psychologin

Reinhard Ludewig, Veronika Richter, Gabriele Schmidt

Eine ausgesprochen interessante und aufschlussreiche Untersuchung wurde hier vorgelegt.
Das Ergebnis dieser medizinisch-graphologischen Studie, die von einem Arzt sowie von sechs Graphologen und einer Psychologin an einer Alterspatientin durchgeführt wurde, demonstriert exemplarisch bisher unzureichend genutzte Möglichkeiten einer interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Persönlichkeits- und Verlaufsdiagnostik.
Die gute Übereinstimmung und Vervollständigung von Kernaussagen sowie methodische Grenzen werden am Einzelfall erkennbar.

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in: Zeitschrift für Menschenkunde,
59. Jahrgang,
Heft 1/1995, S. 48-54

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Wirtschaftspsychologie vom Feinsten: Graphologie gewinnbringend nutzen

Alexander Unseld

Alexander Unseld ist Inhaber einer Consultingfirma und Graphologe.
In diesem Newsletter kommen drei wesentliche Punkte zur Sprache:

  • Wie eine professionelle Schriftanalyse aufgebaut ist
  • Qualitätskriterien für aussagekräftige Schriftanalysen
  • Wie Sie dieses Instrument zur Qualitätssteigerung im Selektionsprozess nutzen können.

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Newsletter unseldconsulting,
22. März 2010

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Wie zuverlässig ist Graphologie?

Marguerite Spycher

Die Autorin zeigt auf, dass die Handschrift eng mit der Persönlichkeit verbunden ist.
Wie bei jeder Form der Kommunikation gibt es bewusst wahrnehmbare Aspekte - der Inhalt der Mitteilung beispielsweise - und Aspekte, die sich der Bewusstseinskontrolle weitgehend entziehen. Die Handschriftendeutung interessiert sich vor allem für die unbewussteren Aspekte der Kommunikation, denn diese lassen Rückschlüsse auf die Fähigkeiten und Anlagen einer Person zu.

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Interviews, beispielsweise jenes mit Ueli Schwarzmann.

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In: plus PERSONAL,
März 2004

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Herzinfarkt und Schriftbild - Konvergenzen und Divergenzen

Anne-Susanne Mampel

Die Autorin untersucht kritisch, ob Beziehungen zwischen Herzinfarkt und Schriftbild zu finden sind. Sie überprüft verschiedene Theorien zur "Herzinfarktpersönlichkeit" bzw. von "Risikotypen", die von Medizinern aufgestellt worden sind und stellt die Frage, ob die Schrift allenfalls Hinweise geben kann.
Der verständlich formulierte Text wird von elf Handschriften mit übersichtlichen Kommentaren illustriert.

Illustrationen:
Schrift Nr.  1: Ärztin (118 KB)
Schrift Nr.  2: Dr. rer. pol., Volkswirt, in leitender Position (126 KB)
Schrift Nr.  3: Aktiver Offizier (141 KB)
Schrift Nr.  4: Gartenbauingenieur (125 KB)
Schrift Nr.  5: Hausfrau und Kindergärtnerin (129 KB)
Schrift Nr.  6: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (138 KB)
Schrift Nr.  7: Niedergelassener Arzt (152 KB)
Schrift Nr.  8: Kunsthistoriker (129 KB)
Schrift Nr.  9: Ärztin (156 KB)
Schrift Nr. 10: Jurist (140 KB)
Schrift Nr. 11: Diplomingenieur, Betriebsleiter (128 KB)

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Mampel, A.-S.: Herzinfarkt und Schriftbild - Konvergenzen und Divergenzen. -
In: Was mir wichtig war.
Zwanzig Jahre schriftpsychologische Studien zur Kultur und Zeitgeschichte,
S. 17-32

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Handschriftveränderungen als Leitsymptom erkennen (Kurzfassung)

Reinhard Ludewig

Krankhafte Veränderungen der Handschrift können ebenso Leitsymptome für eine Krankheit sein wie Fieber, Schwindel usw.
Zahlreiche Erkrankungen des Nervensystems und auch psychische Störungen zeigen sich auch in Veränderungen der Handschrift.
Schriftbildveränderungen geben oft frühzeitig Hinweise auf Vergiftungen und Unverträglichkeiten, verursacht durch Drogen, Arzneimittel, Umwelt- oder Genussgifte.

Hinweis: Dies ist die Kurzfassung eines längeren Fachartikels von Prof. Dr. R. Ludewig, veröffentlicht vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. Der ganze Beitrag ist zu finden bei den Forschungsbeiträgen.

Zum Artikel

In: Deutsche Gesundheits-Korrespondenz,
49. Jahrg., Nr. 5,
Mai 2008

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Schrift und Schreiben in der Kultur- und Geistesgeschichte

Ingeborg Rudolph

Alle gezeichneten und geschriebenen Zeugnisse aus früherer Zeit sind Ausdruck des jeweiligen Zeitgeistes. Nichts anderes gilt für das, was heute produziert wird.
In knapper Form gibt die Verfasserin einen Überblick über Entwicklung und Bedeutung von Schriftzeichen in den verschiedenen Kulturen und reflektiert die Situation zu Beginn des 3. Jahrtausends.

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Verbands-Erinnerungs-
buch 50. Jahrestag der DGV, Juli 2000

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Vom Wandel der Handschrift seit der Jahrhundertwende

Bernhard Wittlich

Reflexionen über den Umgang mit Handschriftlichem im Laufe des 20. Jahrhunderts bilden den Ausgangspunkt.
Der umsichtige Graphologe listet acht Merkmale auf, in denen sich gemäss seinen Beobachtungen die Handschriften entwickelt haben.
Eigentlich kann jede Leserin und jeder Leser den Gedankenfaden aufnehmen und weiterspinnen bis in die Anfänge des 21. Jahrhunderts.

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In: Angewandte Graphologie und Charakterkunde,
22. Jahrgang, Nr. 5/6, S. 34-38

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Das Comeback der Handschrift

Vera Sohmer

"Wird das Interesse an der Handschrift verschwinden? Nein, sagen Trendforscher. Im Gegenteil: Sie erlebe ein Comeback".
Dieses Zitat ist gleichzeitig eine Kürzestfassung des Inhalts.
Der Artikel ist ein Plädoyer für das Handgeschriebene und bringt verschiedene Facetten zur Sprache.
Neben dem Individualitätsfaktor der Handschrift werden auch Kalligraphie und Grafologie diskutiert.

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In: Basler Zeitung,
22. März 2010

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Das Schriftbild, ein Abbild unseres Wesens

Jürg Kesselring

Prof. Dr- Jürg Kesselring ist Chefarzt Neurologie in der Klinik Valens.
Ausgehend von der Schreibsituation - er selbst schreibt gerne mit dem Füllfederhalter - stellt er seine Überlegungen als Neurologe an.
Ein spritzig geschriebener Text mit vielen interessanten Aspekten, auch aus der Neurologie und der Rehabilitation.

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In: NZZ am Sonntag,
31. Mai 2009

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Die Handschrift als Maske

Bernhard Wittlich

Wir alle verhalten uns nicht immer gleich: Am Arbeitsplatz haben wir eine andere Rolle als im Freundeskreis, in der Familie haben wir eine dritte Rolle, als Politikerin oder Politiker eine vierte, in einem Schulungsseminar eine andere als in der Führungsposition...
Sehr differenzierte Überlegungen zur "Maske" - oder eben zu den verschiedenen Rollen, die wir je nach Situation und Funktion übernehmen.
Der Autor zeigt auf, wie das Wesen eines Menschen in der Handschrift erkannt werden kann.

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In: Angewandte Graphologie und Charakterkunde,
22. Jahrgang, Nr. 3/4

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Chancen und Risiken der Graphologie

Die Schrift als persönlicher Ausdruck des Schreibenden war in China schon vor tausend Jahren ein Thema. In der Schweiz liegt die Hoch-Zeit der Grafologie bereits einige Jahre zurück.
Was verrät die eigene Handschrift? Wie gross ist der Missbrauch von Schriftanalysen? Wo liegen die Chancen und wo die Risiken bei der Analyse der persönlichen Handschrift?
Der Zürcher "Schriftgelehrte" und Psychologe Urs Imoberdorf verrät Thomy Scherrer im "Treffpunkt" auf Radio DRS 1, was aus seiner Handschrift zu lesen ist.

Beitrag hören

Radio DRS 1, Treffpunkt,
6. Dezember 2007

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Kongruenz-Validität zwischen Assessment Center-Protokollen und Handschrift-Analysen

Marie Anne Nauer

Nach zwei polaren Zuordnungsversuchen zwischen Protokollen und Assessment Center und den entsprechenden Auswertungen der Handschriften zeigt eine dritte Studie, die analog aufgebaut worden ist, noch bessere Resultate für die Grafologie.
Der statistische Vergleich aller kombinierten Ergebnisse erbringt die höchste Stufe der Signifikanz.
Besonders interessant für alle, die der Meinung sind, das eine Instrument sei dem andern per se überlegen!

Zum Artikel (Abstract)

Separate Publikation,
Dezember 2006

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Graphologie zur Personalselektion: Neutrale Aussagen helfen weiter

Marguerite Spycher

In einem Interview erklärt die bekannte Grafologin das Vorgehen bei der Begutachtung einer Handschrift. Sie zeigt auch den besonderen Nutzen auf, den Handschriftanalysen für Unternehmen und für Privatpersonen bringen.

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In: Organisator Nr. 5,
Mai 2003, S. 18-19

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Die relative Konstanz der Handschrift

Teut Wallner

Wer seine eigene Handschrift aufmerksam beobachtet, der oder die stellt fest, dass die Schrift nicht immer genau gleich aussieht. Je nach Stimmung und Kontext gibt es gewisse Variationen. Auch spielt es eine Rolle, ob wir schnell einen Gedanken notieren oder ob wir einen Text verfassen den andere lesen sollen. Viele von uns verwenden auch unterschiedliche Schriften, beispielsweise Druckschrift und Laufschrift.
Die Frage nach der Variationsbreite und konstanten Merkmalen wird Grafologinnen und Grafologen häufig gestellt. Der Autor beantwortet sie gründlich und mit wissenschaftlichem Hintergrund.

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Vortrag, gehalten auf dem II. Basler Kongress für Graphologie
am 5. Oktober 1975
Zeitschrift f. Menschen-
kunde (1975), 39;
Übersicht in: Wallner, Teut; Zwischenbilanz

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Selbsttests im Internet: Graphologie ist keine Spielerei

Marguerite Spycher

Im Internet werden Testmöglichkeiten angeboten, die den banalen Psycho-Tests in Illustrierten gleichen. Anhand von wenigen Merkmalen - die zudem nicht einmal definiert werden - kann man die eigene Handschrift "analysieren".
Die Autorin legt überzeugend dar, weshalb ein solcher Test überhaupt nichts mit Grafologie zu tun hat.

Zum Artikel

In: Quick Times, Internetmagazin
30. Januar 2003

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